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Donnerstag, 25. Juli 2013

Soziale Netzwerke Teil 2

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Soziale Netzwerke - Empfehlungen

Entscheidungshilfen für die Auswahl des passenden sozialen Netzwerks beruflich und privat.

In meinem Bericht Soziale Netzwerke - Die Qual der Wahl war es meine Absicht, eine Übersicht über die bekanntesten sozialen Netzwerke zu geben.
Es gibt beruflich und privat immer noch viele, die nicht in sozialen Netzwerken präsent sind oder ein Profil angelegt haben, aber nicht aktiv nutzen.
Privat ist das eine persönliche Entscheidung.
Beruflich ist es von Bedeutung geworden, in sozialen Netzwerken präsent zu sein, da Käufe immer mehr online statt lokal gemacht werden oder zumindest vor dem Kauf online recherchiert werden. Da es im Internet anonymer ist und ein persönlicher Kontakt erst aufgebaut werden muss, schätzen die Besucher im Internet Bewertungen und Erfahrungsberichte.

Nachfolgend Faktoren, die bei der Auswahl des passenden sozialen Netzwerkes eine Rolle spielen:
 
  • Land
  • Geschlecht und Alter
  • Berufliche oder private Nutzung
  • Branche
  • Erwartungen
Nun ein paar Tipps zur Auswahl:

Private Nutzung
Sie wollen Freunde, Bekannte, ehemalige Klassenkameraden, Kommilitonen, Kollegen, etc. wiederfinden? Dann ist Facebook ideal zum Wiederfinden und Austausch von Fotos und Interessen. Vereinsmitglieder werden über Facebook oft schneller erreicht als per E-Mail, da über Facebook in der Regel täglich gepostet wird, aber nicht täglich E-Mails abgerufen werden. Firmen, die Konsumgüter verkaufen wie z. B. Coca-Cola oder Disney, erreichen in Facebook ihre Zielgruppe.

Kurznachrichten
Alle Firmen, die Produkte oder Serviceleistungen anbieten, die man wunderbar in Kurznachrichten mit maximal 140 Zeichen verpacken kann, sind bei Twitter sehr gut aufgehoben, da die Nutzung von Twitter zu rund 50 % mobil ist.
Ein paar Beispiele:

  • Hotels: Informationen über freie Zimmer, saisonale Angebote 
  • Restaurants: Menüvorschläge
  • Kaufhäuser: Rabattaktionen
  • Reisebüros: Billigflüge
Auch Informationen zu Engpässen, Lieferfähigkeit und vorübergehenden technischen Problemen lassen sich gut über Twitter verbreiten.

Vielfalt an Möglichkeiten
Wenn Sie sehr flexibel beim Posten sein wollen, empfehle ich Google+, da es eine internationale Plattform ist ohne Zeichenbeschränkung wie bei Twitter. Es kann ein Foto, Video, Link oder eine Veranstaltung hinzugefügt werden. Die Beiträge können später noch bearbeitet oder gelöscht werden. Da Google in Europa die beliebteste Suchmaschine ist, hat es einen positiven Einfluss auf das Ranking, wenn eine Google+ Seite vorhanden ist. Gilt auch für Google Local, damit Ihre Firma lokal gefunden wird. Zusätzlich gibt es bei Google Communities, denen man beitreten kann, um über bestimmte Themen zu diskutieren.

Job-, Kunden- oder Geschäftspartnersuche
Für den deutschsprachigen Raum empfehle ich Xing, international LinkedIn.
Xing gibt es übrigens auch in Spanien. Bei beiden Netzwerken kann in Gruppen über  spezielle Themen diskutiert werden.

Visuelle Werbung
Allen Firmen, die ansprechende Fotos und Videos zu Ihren Produkten machen können, empfehle ich Pinterest oder flickr. YouTube für Videos darf hier nicht fehlen. Ein Video kann übrigens nicht nur ein Kurzfilm sondern auch eine Diashow sein. Es kann eine Produktbeschreibung sein und die Funktionen erklären oder der Firmeninhaber erzählt selbst über die Serviceleistungen, die er anbietet. Bei YouTube kann auch kommentiert und positiv oder negativ bewertet werden.
Folgende Branchen können bei diesen Netzwerken wunderbar für ihre Produkte werben:

  • Lebensmittelindustrie 
  • Reisebüros
  • Mode und Accessoires
  • Designer
  • Fotografen
In der Grafik oben habe ich versucht, für einen Stromanbieter, ein Produkt, das man nicht sehen kann, mit einem Bild zu werben. Wichtig ist es, kreativ zu sein. Bilder und Videos sind sehr viel ansprechender als nur Texte.

Expertenstatus
Wenn Sie sich als Experte profilieren wollen, empfehle ich LinkedIn oder exploreB2B.  Bei LinkedIn können Sie Kenntnisse bestätigen oder Empfehlungen schreiben. Bei exploreB2B kann jemand weiterempfohlen oder als Branchen-Experte vorgeschlagen werden. Außerdem können auf dem eigenen Blog oder als Gastblogger Artikel zu speziellen Themen veröffentlicht werden. Sehr beliebt sind Checklisten, z. B. 100 SEO Tipps. Ein Architekt könnte z. B. eine Checkliste erstellen zum Thema die 10 wichtigsten Punkte zum Hausbau.

Fazit
Es gibt kein soziales Netzwerk, das für alle passt.
Jeder muss für sich entscheiden, welches das passende für ihn ist.
Ein Konto ohne Aktivitäten anzulegen, macht keinen Sinn.
Die soziale Vernetzung sollte mit den entsprechenden Ikonen auf der Website dokumentiert werden.

Sie können gerne ergänzen, welche sozialen Netzwerke Sie vorziehen und warum.


Hier finden Sie noch eine Infografik mit Tipps zur Auswahl.